Trubel.
Jedes Wort in meinem Kopf
– dreht sich,
verwebt sich,
doch es belebt nichts.

Ein Knäul aus Gedanken
verschleiert die Sicht.

Ich taumel durchs Leben,
– meine Kausalität bricht das Licht
nur
ankommen kann ich nicht.

Zu viele Fragen,
die lautstark Purtzelbäume
schlagen
und mir den Weg versperren;
mich tragen
in eine Welt,
in der ich nicht sein will.

Denn eigentlich will ich bei dir sein,
zusammen mit dir scheinen
und lachen und weinen
und auch manchmal streiten.
Ich will dir nah sein,
doch du weißt nicht,
dass es mich gibt,
weil alles, was ich tue,
wenn du bei mir bist,
ist denken.

Was kann ich sagen,
damit du mich magst?
Was soll ich dich fragen?
Und wie wirk ich schlau?
Verschreck ich dich,
wenn ich ehrlich bin?
Magst du mich?
Denn eigentlich mag ich dich.

Aber mein Kopf
hängt in den Wolken fest,
lässt mich nicht frei,
wie ein kleines Gefängnis
und ich guck hinaus
und denke darüber nach
wie schön doch die Welt wäre, wenn …
nur
passieren wird so nichts.

Überall Menschen,
die reden, die schreien, die lachen.
Es macht nicht halt,
nimmt sie alle mit
nur
Ich
Ich denke nach,
Und ich denke, ich denke zu viel.
Aber –
Wie stellt man Gedanken aus?

Hab’s theoretisch schon ein paar Mal probiert,
wäre bestimmt ganz nice,
wenn’s dann auch wirklich funktioniert;
aber anstatt einfach zu springen,
mess ich nur die Entfernung zum Abgrund.

Und dann
siehst du mich an
und lächelst;
obwohl du gar nicht weißt,
wer ich bin,
nimmst du mich mit,
ziehst mich ins Leben
und ganz langsam
merke ich,
dass ich da gut aufgehoben bin.

Und auf einmal bricht etwas auf
und ich aus mir heraus
und dann sind da keine Mauern mehr,
die uns trennen,
und wir fallen zusammen ins Leben.
Ich sage,
was ich denke und was ich will,
manchmal fall ich deswegen hin,
aber das ist okay.
Es fühlt sich gut an,
Teil dieser Welt zu sein,
ganz ohne Filter,
ganz ohne Maske
und ohne Make Up.

Und manchmal,
da habe ich noch meinen Kopf in den Wolken,
weil es gut tut,
loszulassen und hoch zu fliegen,
doch mit meinen Beinen
steh ich jetzt fest auf dem Boden.