Tiefschwarz strahlt die klare Nacht
Deine schillernden Augen
Gerichtet in die Ferne,
doch im Herzen bist du ganz bei dir.
Trunken von Glückseligkeit,
streckst du die rote Nase in die Höhe
und die Hände noch tiefer in die Taschen.
Es ist dunkel und kalt,
deine Zehen schmerzen schon,
doch nichts bringt dich zum Gehen.

Die Flocken fallen,
leise
bedächtig
als lauschten sie
genau wie du
der jungen, edlen Nacht.
Sie hüllen dich ein,
tanzen um deine zitternde Silhouette
und tauchen die Welt
in ihren glänzenden Schleier.

Auf diesen Moment hast du gewartet,
hast gewusst, dass nichts unmöglicher und doch realer erscheint,
als weißer Schnee, der aus tiefschwarzen Schleiern bricht.