Hey ihr Lieben,

ich hatte Lust, mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Passt ja auch zum neuen Jahr! Und mal sehen, vielleicht gibt’s das ja jetzt auch öfter hier. Es geht um Collagen.

Ich wollte herausfinden, wie man bereits bestehende Werke nutzen, verändern und kombinieren kann, um eine ganz eigene Ausdrucksweise zu entwickeln. Also hab ich mir eine Schere und viele alte Girly- und Fashionmagazine geschnappt und schon konnte es losgehen. Frei nach dem Motto: learning by doing. Ich wollte mir keine Inspiration holen, keine anderen Blogbeiträge durchlesen; ich wollte einfach selber machen. Hat nur halbwegs gut funktioniert…

Der erste Moment, in dem mir auffiel, dass Nachdenken manchmal vielleicht doch nicht so verkehrt ist, war der Augenblick, als mir klar wurde, dass man vielleicht Inhalt bräuchte, um sich eine Ausdrucksweise erarbeiten zu können. Wäre schon mal nicht verkehrt, ne?

Was einfaches bitte. Jetzt nur nicht zu viel Zeit in tiefgründige Gedanken investieren. Es wurde dann etwas Naheliegendes und etwas nicht sonderlich Originelles. Ich wollte meiner Collage die Frage überordnen, was starke Frauen ausmacht. Ja richtig gehört, Feminismus und so. Ich stellte mir das irgendwie leicht vor. Schließlich weiß doch jede von uns Mädels, was es ist, dass uns zu unersetzlichen, bewundernswerten und unwiderstehlichen Geschöpfen macht. Vielleicht nimmt sich die ein oder andere von euch – genau wie ich das tue – vor, ein bisschen durchsetzungsfähiger und entschlossener zu werden. Aber im Groben bildete ich mir ein, die Antwort läge doch auf der Hand. Dass das nicht so ist, merkte ich erst, als das bei raus kam:

 

 

materialsammlung 03
Die erste Materialsammlung war noch ziemlich chaotisch!

 

Öhm ja, … das nenne ich mal einen bunten Stapel. Ok, fassen wir mal kurz zusammen, was man so sieht: happy, ausgelassene, süße, verspielte, coole, selbstbewusste, emotionale, angepisste und undurchschaubare Frauen – aber vor allen Dingen sind sie alle dabei für mich eines: authentisch.  Sie verstecken sich nicht! Sie stehen zu ihren Gefühlen und zu sich. Jetzt sagt sicher gleich jemand: „Das sind ja auch alles Models! Die können sich ja auch sehen lassen.“ Kann ich nicht abstreiten, aber die Sache ist doch, wir können uns alle sehen lassen! Wenn du dir selbst gefällst, dann sind die da draußen erst mal nebensächlich. Zu mal wir uns selbst eh immer viel negativer sehen, als andere Menschen. Es wird immer jemanden geben, der dich bewundernswert und unglaublich findet, obwohl du selbst manchmal kurz davor bist, den Kopf in den Sand zu stecken. Und erst wenn du dich selbst akzeptierst, gibst du den Menschen um dich herum überhaupt die Chance, das auch zu tun.

Aber jetzt endlich zurück zu der Collage! Wie ihr seht, habe ich dann doch nochmal ordentlich aussortiert. Hauptsächlich weil ich auf meinem gewünschten Format einfach nicht alle Bilder untergekriegt hätte. Dazu kam, dass sich – umso länger ich auf die Schnipsel starrte – eine Zweiteilung der Eigenschaften für mich ergab. Auf der einen Seite das Gefühlvolle, Elegante und Fröhliche, auf der anderen Seite das Provokantere, Aussagestärkere und Ausgefallenere, worauf ich meinen Schwerpunkt setzen wollte.

Hier dürfen die Augen verdreht werden, es darf die Welt auch mal ordentlich auf den Kopf gestellt werden und man – also eigentlich FRAU – darf auch mal auffallen!

Das Endprodukt sehr ihr oben im Beitragsbild. Hier noch ein paar Details und Gedanken:

Fazit: Beim nächsten Mal vielleicht doch vorher mal ein paar Gedanken machen, den Hintergrund nicht ganz so langweilig gestalten und natürlich: den Spaß an der ganzen Sache bitte nicht verlieren!

Macht’s gut ihr Lieben und wenn ihr Lust habt, schreibt doch mal in die Kommentare, was starke Frauen so für euch sind.